27.11.2016 / Communiqués / Umwelt & Energie /

Ein Abstimmungssonntag im Zeichen der Energie

Die CVP Basel-Landschaft ist erfreut über die Ablehnung der Atomausstiegsinitiative und des KRIPs. Auch ist sie froh über die Ablehnung der Initiative «Verkehrs-Kapazitätssicherung der Rheinstrasse» und Zustimmung zum Gegenvorschlag. Sie bedauert jedoch die Ablehnung zur Gesetzes- und Verfassungsänderung betreffend Energieabgabe.

Ja zum Erhalt der Trinkwasserquellen

Mit dem Nein zum kantonalen Richtplan hat sich die basellandschaftliche Stimmbevölkerung deutlich für den Erhalt der Trinkwasserquellen Pfandl und Bernhardsmätteli im Laufental und gegen die dort geplanten Deponien ausgesprochen. Die CVP Basel-Landschaft begrüsst diesen Entscheid sehr, liegt ihr der Erhalt dieser beiden Quellen doch sehr am Herzen. Die Ablehnung des KRIPs ist aber auch ein Zeichen der Bevölkerung gegen das von der Regierung eingesetzte Evaluationsverfahren; bis heute ist nicht klar ob der vorgeschlagene KRIP nicht sowieso gesetzeswidrig war.

Nein zur finanziellen Sicherung des Energiepaketes

Die Bevölkerung hat sich heute gegen die Änderung der Verfassung und des Energiegesetzes betreffend Energieabgabe entschieden. Die CVP Basel-Landschaft ist enttäuscht über das eindeutige Ergebnis, denn die Finanzierung des 2010 beschlossenen Energiepaketes ist damit nicht mehr sichergestellt. Es muss somit eine alternative Lösung gesucht werden, wie die energiepolitischen Ziele inskünftig erreicht werden können.

Nein zum überteuerten Rückbau der Rheinstrasse, Ja zu einer sinnvollen Lösung

Durch die Ablehnung der Initiative «Verkehrs-Kapazitätssicherung der Rheinstrasse» und zur Annahme des Gegenvorschlags hat sich das Stimmvolk für eine pragmatische und sinnvolle Lösung für den Rückbau der Rheinstrasse entschieden.

Ja zur Energiestrategie 2050

Die CVP Basel-Landschaft ist erleichtert über das Nein zur Atomausstiegsinitiative. Denn die Schweizer Bevölkerung unterstützt damit das Anliegen eines geregelten Atomausstiegs, der mit der Energiestrategie 2050 umgesetzt wird. So werden die Atomkraftwerke nicht von heute auf morgen abgeschaltet, was dazu geführt hätte, dass wir auf ausländische Atomenergie angewiesen wären. Mit diesem Nein bleibt Zeit, um alternative Energien zu fördern, so dass wir im Jahre 2050 unsere Atomenergie durch erneuerbare Energie ersetzen können.