19.10.2018 / Artikel / / , ,

Nominationsrede Bundesratswahlen 2019

Nomination Elisabeth Schneider-Schneiter für die Bundesratswahlen, Parteitag 18.10.2018

Liebe CVP Basel-Landschaft – liebe CVP Familie

Heute ist ein ganz besonders historischer Tag, nicht nur, dass wir den 18.10.18 schreiben, sondern auch, dass wir als kantonale Partei heute eine Bundesratsnomination auf der Traktandenliste haben.
Historisch auch, weil wir Baselbieter jetzt die Chance packen könnten nach 123 Jahren endlich wieder einen Bundesrat stellen zu können. Wir, da meine ich das ganze politische Baselbiet, das sich geeint jetzt und voller Selbstvertrauen gen Bern, hinter einem Sitz in der nationalen Regierung stellt und dafür auch öffentlich einsteht und dafür kämpft. Als zweitstärkste Wirtschaftsregion der Schweiz kann es den Baselbietern nicht gleichgültig sein, nicht in der Landesregierung vertreten zu sein. Das Wehklagen im Baselbiet in mancherlei Hinsicht kein Gehör zu finden auf Bundesebene gehört hier zum politischen Alltag.
Liebe CVP-Familie, wir haben heute die einmalige Chance, diesen Lead als Partei zu packen und uns mit wehenden Fahnen hinter eine Kandidatin zu stellen, die jegliche Bedingungen für ein solches Amt erfüllt.
Als gebürtige Aargauerin, der Heimat, der noch amtierenden CVP-Bundesrätin Doris Leuthard, ist es mir natürlich eine besondere Ehre als Präsidentin der kantonalen CVP BL euch heute eine Bundesratskandidatin vorzuschlagen, die ihre Wurzeln als Bauerntochter hier in der Nordwestschweiz hat: Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter
Als ausgebildete Juristin kennt Elisabeth Schneider-Schneiter die kommunale, kantonale, nationale und internationale Politik.
Als langjährige Gemeindeverwalterin auf kommunaler Ebene.
Als Landrätin, Landratspräsidentin und Fraktionspräsidentin auf kantonaler Ebene.
Als Nationalrätin, Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates und als Mitglied des Parteipräsidiums der CVP Schweiz auf nationaler Ebene.
Als Mitglied der Europaratsdelegation und dort Teil des Präsidiums der Europäischen Volkspartei auf europäischer und somit internationaler Ebene.
Elisabeth Schneider-Schneiter ist eine ausgewiesene Vertreterin unserer Region. Auf allen Ebenen hat sie sich fürs Baselbiet, für die Region Basel und für die ganze Nordwestschweiz stark gemacht. Sie kennt unsere Region aus dem FF und steht bedingungslos für diese ein. Seit Jahren setzt sie sich für eine starke Volkswirtschaft und damit für Wohlstand der Menschen in unserer Region und in unserem Land ein. Sie ist eine klar bürgerliche Politikerin und ist auch so bekannt in Bern.
Elisabeth Schneider-Schneiter setzt sich in Bundesbern sichtbar für unsere Region ein: für die Regio S-Bahn (das sogenannte Herzstück), Bahnanschluss Flughafen, die Schweizerischen Rheinhäfen, den Baselbieter Sitz im Hochschulrat, in der parlamentarischen Gruppe Basel, als Präsidentin der Vereinigung für eine starke Region und jetzt natürlich auch für die HKBB.
Oft wird ihr wenig Führungserfahrung angeheftet. Jedoch wurde ihr schon früh Leitungsverantwortung übertragen: Als Gemeindeverwalterin amtete sie 17 Jahre auf kommunaler Ebene in dieser Führungsposition.
Elisabeth Schneider-Schneiter weiss nach 8jähriger Erfahrung im Parlament, wie sie Mehrheiten schaffen muss, ist gewiefte Netzwerkerin und hat in ihren vielen Engagements immer direkt Leute geführt und schwierige Strukturwechsel in verschiedenen Betrieben begleitet, gerade auch in Verwaltungsratsgremien. Heute führt sie die Aussenpolitische Komission im Nationalrat erfolgreich und ist eine gefragte Frau auch im grössten regionalen Wirtschaftsverband: Eben, sie ist Präsidentin der HKBB.

Als Präsidentin der Handelskammer beider Basel vertritt sie unsere Wirtschaft selbstbewusst und stark nach aussen und hat in den letzten 1 ½ Jahren ihre Führungsqualität unter Beweis gestellt. Auf den verschiedensten Podien spürt jeder das Herzblut von Elisabeth Schneider-Schneiter: Sie sieht sich in einer starken Vermittlerrolle zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, also ganz klar eine von uns.
Ich höre Stimmen aus der Aussenpolitischen Kommission im NR, wo sie als Vermittlerin zwischen den verschiedensten Personen und als konsequente Präsidentin geschätzt wird.
Elisabeth Schneider-Schneiter spricht die Sprachen der Menschen in unserem Land und sie ist in der Lage Vertrauen zu schaffen, wo immer sie auch hinkommt. Seit ich Elisabeth Schneider-Schneiter kenne, erlebe ich sie als Frau mit Charisma und einer Prise Humor, die belebt und begeistert.
Ich schätze sie ein als Person mit der nötigen Demut und dem vollen Respekt vor einem solchen Amt als Bundesrätin. Denn als Bauerntochter weiss sie, dass man säen muss um zu ernten. Dass man nur ernten kann, wenn man der Umwelt Sorge trägt und dass man den Franken zuerst verdienen muss, bevor man ihn ausgibt.
Wir wollen eine Bundesrätin in Bern, welche weiss, dass das Baselbiet, die Region Basel existiert, welche sich für sie einsetzt und mit welcher wir uns identifizieren können. Das alles verkörpert Elisabeth Schneider-Schneiter.
Wir wollen in Bundesbern wieder gehört werden. Seit über 120 Jahren ist das Baselbiet im Bundesrat nicht mehr vertreten. Seit rund 45 Jahren fehlt die Region. Jetzt sind wir dran.

Packen wir heute Abend diese einmalige Chance und nominieren wir gemeinsam wieder eine Juristin in den Bundesrat! Es braucht neben Sozialwissenschaftlern, Musiklehrerin, Mediziner und Bauern wieder eine Juristin im Bundesrat!

Brigitte Müller-Kaderli, Präsidentin CVP BL